Zum Werk von Ilse Aberer

Ordnungssysteme, wie der Goldene Schnitt, die­nen einer rigiden Strukturierung. Geometri­sche Grundformen, meist das Quadrat, werden nach diesem Prinzip geteilt, gespiegelt, verschoben und auf einer oder mehrerer Ebenen neu gene­riert. Dabei entstehende Leerräume sind gleich­bedeutend wie das, was Gestalt geworden ist. Unzählige Möglichkeiten entstehen und zwingen immer wieder zu neuen Entscheidun­gen. So bleibt die Arbeit im beständigen Prozess des Werdens, immer in der Hoff­nung, der « Wahrheit » ein winziges Stückchen näher zu kommen.

Ilse Aberer

„… im Umgang mit den geometrischen Grundformen der Konkreten (Quadrat, Kreis, Dreieck) geht Ilse Aberer einen ungewöhnlichen, persönlichen Weg: Zwar liegen faktisch jedem ihrer Werke geometrische Grundformen zugrunde. Aber fast nie erscheinen sie ungestört. Sie überlagern sich, erscheinen in streng begrenzten Teilen, und es gibt sie in manchen Werken zwar in exakten Abmessungen, aber nur virtuell. Dann rechnet die Künstlerin bewusst oder unbewusst das Bedürfnis der Betrachter ihrer Bilder nach festen Bezugspunkten („Superzeichen“ in der Informationsästhetik) ein, z.B. wenn sie es dem Betrachter überlässt, nur wenige Strecken zu einem Quadrat zu ergänzen“.

Prof. Dietmar Guderian

Mehr zu Ilse Aberer unter www.ilseaberer.at

Spielräume
Ilse Aberer im Contemporaneum

Die Frühjahrsausstellung kann nur noch bis zum 24. Juli ausschlielich nach Vereinbarung besucht werden. Dies kann unter Angabe der vorgeschriebe­nen Kontaktdaten vorab entweder per E-Mail

contemporanea@hkreeh.de

oder telefonisch

Festnetz +49 6501 12297 oder Mobil +49 160 550 2349

erfolgen.

 

Contemporanea • Galerie für moderne Kunst
Hildegard Reeh • Lerchenweg 26 • 54331 Oberbillig bei Trier