Zum Werk von Ilse Aberer

Ordnungssysteme, wie der Goldene Schnitt, die­nen einer rigiden Strukturierung. Geometri­sche Grundformen, meist das Quadrat, werden nach diesem Prinzip geteilt, gespiegelt, verschoben und auf einer oder mehrerer Ebenen neu gene­riert. Dabei entstehende Leerräume sind gleich­bedeutend wie das, was Gestalt geworden ist. Unzählige Möglichkeiten entstehen und zwingen immer wieder zu neuen Entscheidun­gen. So bleibt die Arbeit im beständigen Prozess des Werdens, immer in der Hoff­nung, der « Wahrheit » ein winziges Stückchen näher zu kommen.

Ilse Aberer

„… im Umgang mit den geometrischen Grundformen der Konkreten (Quadrat, Kreis, Dreieck) geht Ilse Aberer einen ungewöhnlichen, persönlichen Weg: Zwar liegen faktisch jedem ihrer Werke geometrische Grundformen zugrunde. Aber fast nie erscheinen sie ungestört. Sie überlagern sich, erscheinen in streng begrenzten Teilen, und es gibt sie in manchen Werken zwar in exakten Abmessungen, aber nur virtuell. Dann rechnet die Künstlerin bewusst oder unbewusst das Bedürfnis der Betrachter ihrer Bilder nach festen Bezugspunkten („Superzeichen“ in der Informationsästhetik) ein, z.B. wenn sie es dem Betrachter überlässt, nur wenige Strecken zu einem Quadrat zu ergänzen“.

Prof. Dietmar Guderian

Mehr zu Ilse Aberer unter www.ilseaberer.at

Spielräume
Ilse Aberer im Contemporaneum

Zur Eröffnung unserer bereits für letzten Herbst geplanten Ausstellung können wir Sie und Ihre Freunde jetzt endlich einladen. Ilse Aberer wird anwesend sein und Simon Santschi, Leiter der Europäische Kunstakademie Trier, wird in das Werk der Künstlerin einführen.

Wir bieten zur Eröffnung drei Termine an:

Samstag, 5. Juni um 15 Uhr sowie
Sonntag, 6. Juni um 11 Uhr und um 15 Uhr.

In der Zeit bis zum 26. Juni kann die Ausstellung vorzugsweise freitags bis sonntags von 15 Uhr bis 19 Uhr besucht werden, danach bis auf weiteres nur nach Vereinbarung.

Um die Regeln der aktuell gültigen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz einhalten zu können, sind die Besucher gebeten, sich zu einem der vorgenannten Termine anzumelden. Dies kann unter Angabe der vorgeschriebe­nen Kontaktdaten vorab per E-Mail oder telefonisch erfolgen. Die Corona-App kann vor Ort zur Registrierung des Besuchs per QR-Code genutzt werden.

Contemporanea • Galerie für moderne Kunst

Hildegard Reeh • Lerchenweg 26 • 54331 Oberbillig bei Trier
Festnetz +49 6501 12297 • Mobil +49 160 550 2349
Email: contemporanea@hkreeh.de • Internet: www.contemporanea.de